Ich bin
Ich bin
Selbstverständlich zersägen Zauberkünstler Jungfrauen. Leider ist es nicht einfach Jungfrauen für solch ein Zauberkunststück zu überreden. Dabei ist Vorgang des Zersägens überhaupt kein Problem, der Teil danach ist der Schwierigere. Da hat man es wohl mit der close-up-Zauberkunst einfacher...
Ja, Zauberkünstler können Geld zaubern. Zauberer machen das den ganzen Tag, neben Karten zinken (s.u.), Kaninchen füttern und Spiegel in den doppelten Boden einsetzen.
Das menschliche Auge nimmt ab etwa 20 Bilder pro Sekunde (20 fps) Bilder als Bewegungen wahr. Sind es weniger, so flimmert die Bewegung (wie in Stummfilmen z.B., die meist nur mit 15 fps gedreht wurden); sind es mehr, kann das Gehirn zu sehr stimuliert werden und Kreislaufprobleme verursachen. Glauben Sie tatsächlich, dass ein Zauberkünstler so schnell sein kann, dass kein Verwischen einer Bewegung vom Zuschauerauge wahrgenommen werden kann?
Für manchen Personenkreis mag dies wohl stimmen. Hier ein kleines mathematisches Zauber-Kunststück:
Schritt 1: Denken Sie sich eine einstellige Zahl (z.B. 8).
Schritt 2: Addieren Sie 6. (8+6=14)
Schritt 3: Verdoppeln Sie diese neue Zahl. (14+14=28)
Schritt 4: Teilen Sie diese Zahl durch 4. (28/4=7)
Schritt 5: Ziehen Sie die Hälfte der gedachten Zahl ab. (7-8/2=7-4=3)
Sie können das Ergebnis (in diesem Fall immer 3) vorhersagen, dabei ist dieses kleine mathematisches Kunststück leicht veränderbar.
Eine mathematische Erklärung finden Sie hier.
Google.de (klick) liefert etwa 1000 Suchergebnisse für "Wegspiegeln", jedoch haben die meisten nichts mit Zauberei zu tun. Es gibt immer wieder Zuschauer, die ein Zauberkunststück mit Spiegeln oder doppelten Boden zu erklären versuchen. Haben Sie schon einmal ernsthaft über das Prinzip des "Wegspiegelns" nachgedacht? Falls Sie eine Lösung mit Spiegeln haben, behalten Sie sie für sich - oder schreiben Sie mir eine kurze Mail mit der Anleitung und wir entwickeln solch eine Illusion.
Der Klassiker. Leider bin ich noch auf der Suche nach dem Kanninchen... Kennen Sie auch den "Zylinder-aus-dem-Kanninchen"-Zaubertrick? Falls nicht; zu finden auf nichtlustig.de: Zylinder-aus dem Kanninchen
Vieles ist Ablenkung, ja. Ich bevorzuge indessen den Begriff "Lenkung". Als professioneller Zauberer sollte man doch eher wissen, "wohin" und nicht "wohin nicht" das Publikum blicken soll bzw. blickt, oder?
Gerne überzeuge ich Sie vom Gegenteil an Ihrem Event oder Veranstaltung mit close-up- oder stand-up-Zauberkunst.
Beim (Glücks-)Spiel um Geld erfüllt der Einsatz von gezinkten Karten den Tatbestand Betrug. In Casinos werden die Kartenspiele laufend erneuert bzw. beim Bakkarat wird ein Kartenspiel nur ein einziges Mal benutzt. Es gibt unzählige Methoden und Systeme Karten zu kennzeichnen: leichte Bleistiftstriche, Kratzer oder ins Rückenmuster integrierte Markierungen. Diese sind leicht zu entdecken, in dem man die Karten in einer Art Daumenkino betrachtet. So werden Unregelmäßigkeiten auf der Rückseite sichtbar.
Haben Sie sich schon einmal überlegt, dass man als Zauberkünstler beim Kartenspielen immer nur verlieren kann?
Gewinnt ein Mitspieler, kann der Zauberkünstler nicht einmal die Karten beeinflussen.
Gewinnt der Zauberer, ist es scheinbar klar, dass er etwas manipuliert hat...
Dabei können wir Zauberer uns auch einmal zurückhalten... - sagt man.
Die Zauberkunst bietet zehn verschiedene Sparten, die im folgenden kurz näher vorgestellt werden sollen, in denen Zauberer miteinander konkurrieren können. In einem Rhythmus von drei Jahren finden die Zauber-Weltmeisterschaften - ausgerichtet von der weltweiten Vereinigung der Zauberer; der FISM - und die deutschen Meisterschaften, die vom Magischen Zirkel von Deutschland veranstaltet werden, statt. Es spielen Bewertungskriterien wie z.B. Präsentation, Technik oder Ausstattung der einzelen Zaubervorführungen eine große Rolle. Bewertungskriterien können unter MZvD.de - Bewertung heruntergeladen werden. Das Reglement findet sich unter MZvD.de - Reglement .
Die Zauberkunststücke, die in dieser Sparte gezeigt werden, haben einen geringeren Einsatz von Fingerfertigkeit (vgl. Manipulation) und werden zur Musik präsentiert. Grob gesagt sind alle Kunststücke für die Bühne hier zu finden, die nicht in andere Sparten passen.
Ein meist sehr genau einstudierter Vortrag wird zu einem Zauberkunststück auf der Bühne präsentiert. Wortspiele und sonstige wortakrobatischen Elemente finden hier ihren Platz. Meist ist diese Sparte, die Kategorie mit dem meisten TeilnehmerInnen.
Wie der Name schon sagt: Hier sollen die Zuschauer durch verschiedene lustige Zauberkunststücke zum Lachen (und Staunen) gebracht werden.
Menschen erscheinen, schweben, verschwinden oder werden zerteilt. Der Klassiker in dieser Zaubersparte ist wohl die Zersägte Jungfrau, die meist jeder gesehen hat - entweder live oder im Fernsehen.
Ein Zauberer ohne Karten ist nahezu unmöglich. Zauberkunst mit Spielkarten kann sehr vielseitig und vor allem mehr sein als "Ziehen Sie eine Karte." Aus diesem Grund gibt es eine eigene Sparte, bei der es hauptsächlich um Spielkarten geht.
Dies scheint die Köngissparte unter den Zaubersparten zu sein: Hier ist das Hauptaugenmerk auf die Fingerfertigkeit der Zauberkünstler gerichtet, so dass meist auch kleinere Gegenstände benutzt werden (Münzen, Karten, CDs usw.). Diese Art der Zauberkunst wird hauptsächlich auf der Bühne zur Musik vorgeführt.
[lat. mens, mentis, f. = Gedankengut, Denken] In dieser Sparte werden "mentale Fähigkeiten" vorgeführt wie beispielsweise Vorhersagen, übereinstimmungen oder sonstige "übernatürlichen" Vorgänge.
Unter Mikromagie oder Close-up versteht man die Art und Weise zu zaubern, dass Zuschauer sehr nah am Zauberer sind und viel Interaktion statt finden kann. Demnach findet die Zauberkunst oft am Tisch oder im Stehen (z.B. bei Stehempfängen) mit relativ kleinen Gegenständen statt. Daher leitet sich auch der Begriff "Tischzauberer" ab.
Zauberkunst für Kinder als Wettbewerb lässt sich nur schwer von Erwachsenen richtig beurteilen. Aus diesem Grund werden für diese Sparte Kinder zur Vorführung eingeladen, um die Reaktionen auf die Kunststücke besser beurteilten zu können.
Hier werden neue Ideen, Erfindungen, Techniken oder Kniffe vorgestellt.
In der Zauberei gibt es gewisse Grundeffekte, aus denen - in verschiedenen Varianten und Kombinationen - eine gar unendliche Anzahl an Zauberkunststücken hervorgehen.
Der Zauberer lässt Gegenstände, Assistentinnen oder Tiere wie aus dem Nichts erscheinen. Diese Effektart kommt bei allen Zauberern vor: vom Manipulator bis zum Illosionisten.
Das "Gegenteil" zum Erscheinen: Verschiedenes verschwindet scheinbar spurlos durch die Kraft des Zauberkünstlers.
Gegenstände oder Personen beginnen sich zu bewegen und steigen meist als Finale in die Luft, um dort manchmal zusätzlich zu verschwinden.
Objekte nehmen eine andere Form (groß, klein,...) oder Farbe an. Auch eine Verwandlung in einen anderen Gegenstand ist denkbar.
Gegenstände tauschen die Plätze oder verschwinden an einem Platz und tauchen woanders wieder auf - dies ist somit eine Kombination von Verschwinden und Erscheinen.
Objekte durchdringen sich gegenseitig. Als klassischen Beispiel sei das Chinesische Ringspiel genannt, bei dem der Zauberer Ringe miteinander verkettet.
Hierzu zählt wohl der bekannte Trick "die zersägte Jungfrau", aber auch ein Zerreisen und Wiederherstellen einer Karte oder eines Seils.
Hierunter fallen Kunststücke, die den Bereich Schnellrechnen, Riesengedächtnis, Hellsehen, Gedankenlesen oder Gedankenübertragung betreffen.